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Zahlreiche Modelle für unterschiedlichste Zwecke.

W 463

1990 stellte Mercedes-Benz die neuen W 463 Modelle vor. Diese Baureihe war das Ergebnis der Tatsache, dass der G immer beliebter wurde, aber seine Besitzer immer mehr nach Mercedes-typischem Komfort verlangten. So schuf man in Graz die perfekt Kombination aus hervorragenden Geländeeigenschaften und dem Mercedes-Komfort. Die wichtigsten Neuerungen waren neben einem komplett neu gestaltetem Innenraum u.a. der permanente Allradantrieb, der es nun erlaubte, den G mit ABS auszustatten, drei serienmässige Differentialsperren, das verbesserte und komfortablere Fahrwerk und das dezente Facelifting, vor allem an der Fahrzeugfront, die nun auch in Wagenfarbe lackiert ist.

200 GE

Genau wie bei der Baureihe 460 ist auch dieser 200 GE speziell für den italienischen Markt bestimmt gewesen, da Fahrzeuge bis 2 Liter Hubrum dort steuerliche Vorteile geniessen. Der 200 GE wurde genau wie seine grossen Brüder mit einem serienmässigem 5-Gang-Getriebe ausgeliefert und war sowohl mit als auch ohne Katalysator erhältlich. Der Motor leistete im 200 GE 116 bzw. 113 PS mit Katalysator und war sowohl im langen wie auch kurzen G erhältlich.

Technische Daten - leider noch nicht verfügbar ...

230 GE

Der 230 GE war der 'Kleinste' in der neuen W 463-Baureihe. Wie alle anderen Gs konnte er als kurzer 3-Türer, langer 5-Türer und natürlich auch als Cabriolet mit dem kurzen Radstand von 2400 mm geordert werden. Wie schon bei der Vorgänger-Baureihe konnte der kleine Benziner auch mit einem Automatikgetriebe geordert werden.

Technische Daten

300 GE

der 300 GE war das Flaggschiff der ersten W 463er-Generation. Mit seinen 170 PS war der 6-Zylinder-Motor der stärkste, der bis dahin in einem Serien-G eingebaut wurde. Der Motor mit der Bezeichnung M103 stammt aus der W124-Limousine, wo er allerdings 180 PS leistete.

Technische Daten

500 GE

500 GENur 500 Stück wurden von dem 500 GE weltweit hergestellt, davon waren 300 für den deutschen Markt bestimmt. Er sollte bis zur Einführung des G 500 im Jahre 1999 der einzige offizielle V8-G sein. Der V8-Motor dessen Zylinder einem Winkel von 90° zueinander stehen, stammte aus dem bis 1991 gebautem 500 SE (W126), und wurde nur in den langen G eingebaut. Der 500 GE war der einzige aus der W463-Familie, der ohne eine Differentialsperre für die Vorderachse auskommen musste. In diesem Sondermodelle wurde die schon üppige Serienausstattung noch um eine Sitzheizung für die Vordersitze, eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Schiebedach, Tempomat, Ledersitze, ABS und Automatikgetriebe erweitert. Um den Vorwärtsdrang des V8 zügeln zu können, wurde auch eine verbesserte Bremsanlage eingesetzt. Der 500 GE wurde übrigens nur in einer Farbe ausgeliefert: Amethystblau-Metallic.

Technische Daten

250 GD

Der 250 GD hatte den kleinsten Dieselmotor in der neuen Baureihe. Dieser stammte genau wie beim 250 GD der W460-Reihe aus der W124-Limousine. Allerdings konnte der 250 GD der neuen Nobel-Baureihe im Gegensatz zum 460er 250 GD nicht mit einem Automatikgetriebe bestellt werden.

Technische Daten

300 GD

Von Anfang an war der 300 GD die beliebteste Motorisierung der neuen Baureihe. Im Gegensatz zum 'alten' 300 GD handelt es sich bei diesem Selbstzünder jedoch um einen 6-Zylinder der stattlich 113 PS leistet. Trotz seines hohen Preises war der 300 GD auch bei kommerziellen Nutzern wegen seines kräftigen und langlebigen Motor sehr beliebt, und erfreut sich auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt noch hoher Beliebtheit.

Technische Daten

350 GD Turbodiesel

Grösser, schneller, stärker...! So könnte man den 3,5-Liter-Motor des 350 GDs auf die schnelle beschreiben. Mit diesem Motor, Werkscode OM 603D35A, erhielt auch der erste Turbomotor Einzug in die G-Klasse. Da es schon bei 300 GE immer wieder zu Problemen durch die hohen Drehmomentkräfte die auf das Schaltgetriebe wirkten kam, entschloss sich Mercedes-Benz, den 350er nur noch mit Automatikgetriebe anzubieten. Im Rahmen der neuen Typenbezeichnungen, wurde im Laufe der Zeit aus dem 350 GD Turbodiesel der G 350 Turbodiesel.

Technische Daten

G 320

1994 übernahm der G 320 die Pole-Position des stärksten Serien-Gs vom 300 GE - den 500 GE mal nicht mit berücksichtigt. Der Reihen-6-Zylinder mit 210 PS wurde 1998 genau wie bei den PKWs vom 3.2 Liter-V6 abgelöst, der noch stärker ist, noch weniger wiegt und somit auch weniger Sprit verbraucht.

Technische Daten - Technische Daten V6

G 500

G 500 lwbMit seiner Einführung im Mai 1999 setzte sich der G 500 sofort an die Spitze der Verkaufszahlen. Es schien, als hätten alle 20 Jahre lang nur auf den G 500 gewartet. Genau wie die anderen Motorisierungen ist der V8 in allen drei Modellen lieferbar. 1999 bietet Mercedes-Benz anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Gs das Sondermodell 'Classic' an, dessen Stückzahl jedoch im Gegensatz zu vorherigen Sondermodellen (500 GE & 230 GE 'Classic') nicht limitiert ist. Während das 'normale' Modell schon eine umfangreiche Serienausstattung aufweisen kann, lässt die Ausstattungsliste des 'Classic' keine Wünsche mehr offen.

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G 300 Turbodiesel

Mit der Einführung des G 300 Turbodiesels und der neuen 5-Gang-Automatik kam endlich ein dem Benziner ebenbürtiger Dieselmotor in den G (den G 500 lassen wir mal ausser Konkurrenz). Trotz geringerem Hubraum als sein Vorgänger hat der 3,0 l Turbodiesel mit Ladeluftkühlung ein 6% höheres Drehmoment (330 Nm bei 1600 - 3600 u/min) und eine 18% höhere Leistung (177PS bei 4400 u/min), und dies bei einer durchschnittlichen Senkung des Kraftstoffverbrauchs um ca. 9%. Diese Werte sind vor allem den neuen elektronischen Motor- und Getriebemanagement zu verdanken.

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G 400 CDI

Am 28. September 2000 stellt Daimler Chrysler auf dem internationalen Pariser Automobilsalon den neuen G400 CDI mit Common-Rail-Direkteinspritzung, wassergekühlter Ladeluftkühlung und zwei Turboladern offiziell vor. Das Triebwerk welches auch in der aktuellen S-Klasse eingeführt wird entwickelt im G 250 PS bei 4000 u/min, stellt sein maximales Drehmoment von 560 Nm bereits ab 1700 u/min zur Verfügung und soll dabei im Durchschnitt mit 12,8 Litern Diesel auskommen. Wie bereits der G 500 kommt auch der neue Diesel V8 mit 18" Alufelgen, verchromten Kühlerrippen, weissen Blinkergläsern und Bi-Color-Rückleuchten serienmässig aus dem Werk. Des weiteren wird auch die Innenausstattung noch mal deutlich aufgewertet: Klimatisierungsautomatik, Navigationssystem, Multifunktionsdisplay mit TV-Empfänger, elektrische Sitzverstellung mit Memory-Funktion und das Armaturenbrett der neuen C-Klasse eingebettet in ein neues Interieur-Design sind nur die Highlights auf der Ausstattungsliste.

G 400 CDIG 400 CDI MotorG 400 CDI Cockpit

Flashanimation zum neuen G 400 CDI

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letzte Aktualisierung: 08.06.2006