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Am Anfang war der 230 G.

So hätte es beginnen können, doch am Anfang war nicht immer alles Gold was glänzte...

1972 - 1978

Im Jahre 1972 begann Mercedes-Benz zusammen mit dem österreichischen Automobilbauer Steyr-Daimler-Puch die Entwicklung eines neuen Geländewagen. Hierzu wurde die GFG - die Geländefahrzeug Gesellschaft mbH - mit Sitz in Graz - gegründet, die zu jeweils 50% Mercedes-Benz und Steyr-Daimler-Puch gehörte. Der neue Geländewagen, der zunächst noch die Bezeichnung H2 (Haflinger 2) trug, sollte sowohl militärisch als auch zivil nutzbar sein. Ausserdem sollte aus Kostengründen weitgehend auf bereits bestehende Komponenten aus dem Mercedes-Benz PKW- und Transporter-Programm zurück gegriffen werden. Zu Anfang spekulierte man in Graz vor allem auf einen Auftrag der deutschen Bundeswehr, die einen Ersatz für den DKW Munga suchte. Während sich die Bundeswehr 1976 dann jedoch für den VW Iltis entschied, orderte der Schah von Persien, welcher u.a. auch Grossaktionär der Daimler-Benz AG war, 20.000 Fahrzeuge. Dieser Auftrag wurde jedoch nach einem Machtwechsel der dortigen Regierung wieder storniert. Statt dessen bestellte der deutsche Bundesgrenzschutz und die argentinische Armee die ersten Fahrzeuge, was die Weiterentwicklung des inzwischen auf "G" getauften Geländewagens sicherte. Diesen Bestellungen folgten weitere Aufträge des norwegischen und indonesischen Militärs.

230 G lang
230 G

1979

im Februar 1979 stellte Mercedes-Benz dann das G-Modell auf der 'Paul Ricard Rennstrecke' in Südfrankreich der Öffentlichkeit vor.
Die ersten Modelle waren der 230 G, der einen 4-Zylinder-Motor mit wahlweise 90 oder 105 PS besass, der 280 GE mit 6 Zylindern und 156 PS (der aufgrund von Produktionsengpässen jedoch erst im Jahr 1980 zur Auslieferung kam), der 240 GD mit dem 4-Zylinder-Diesel und 72 PS sowie der 300 GD der mit seinen 5 Zylindern 88 PS leistete. Alle Motoren entstammten der W123 Baureihe, und wurden in allen drei Karosserieversionen eingebaut: dem kurzen 3-Türer, dem langen 5-Türer und dem offenen G mit 2 Türen. Für das Militär gab es auch einen offenen G mit langem Radstand, der sowohl mit 2 als auch mit 4 Türen angeboten wurde.

1980

Im November 1980 wurde die Modellpalette durch den geschlossen Kastenwagen ergänzt, der sowohl mit langem oder kurzem Radstand geordert werden konnte. Zum Zubehörprogramm der Kastenwagens gehörte genau wie bei den anderen Modellen eine Differentialsperre für die Vorder- und die Hinterachse, genauso wie eine Servolenkung.

300 GD Kastenwagen

1981

Ab 1981 konnten die beiden Top-Motorisierungen 280 GE und 300 GD mit einem Automatikgetriebe bestellt werden. Auch die Zubehörpalette wurde aufgestockt: So konnte man nun z.B. auch eine Klimaanlage, eine Seilwinde, Zusatztanks und ein Hardtop für das Cabrio bekommen. Auch ein mechanischer Nebenantrieb der am Verteilergetriebe angeflanscht wurde, zierte nun die Aufpreisliste. Die Farbpalette für die Karosserie wurde von 5 auf 22 Farbtöne erhöht. Des weiteren wurden die geschlossenen Modelle ab Dezember 1981 serienmässig mit der einteiligen, links angeschlagenen Hecktür ausgeliefert. Das Reserverad wurde von nun an immer aussen angebracht, mit Ausnahme beim Kastenwagen. Bei rechtsgelenkten Modellen wird das Reserverad auf Wunsch auch weiterhin innen untergebracht, um die Sicht nach hinten zu verbessern.

230 GE lang

1982

Im Mai diesen Jahres wurde der 230 G mit einer elektronischen Benzineinspritzung aufgewertet, welche die Leistung des Motors auf 105 bzw. 125 PS erhöhte. Somit wurde aus dem 230 G der 230 GE. Des weiteren erhielt der Innenraum sein erstes Facelifting, indem vermehrt Elemente der PKW-Baureihe W123 eingesetzt wurden. Am auffälligsten war hier das neue Lenkrad.

1983

Ab März jenen Jahres konnte auch der 230 GE mit dem 4-Gang Automatikgetriebe bestellt werden. Ein 5-Gang Schaltgetriebe ist für alle Modelle ab dem Juli verfügbar, ausgeschlossen hiervon bleibt wie beim Automatikgetriebe der 240 GD.

1984

In diesem Jahr erfährt der Motor des 280 GE einige kleine Modifikationen u.a. an Einspritzung und Auspuffanlage, die aufgrund der verschärften Abgas und Geräuschvorschriften in der BRD notwendig geworden waren. Als weiter Folge daraus sank die Motorleistung geringfügig auf 150 PS.

1985

Ab Mai des Jahres 1985 bekommt man das G-Cabrio auf Wunsch endlich auch mit einem bedienungsfreundlichen Klappverdeck. Aufgrund der zu geringen Nachfrage wird die Produktion des kurzen Kastenwagen im Juni eingestellt.
Auch im Bereich der Serienausstattung wird der G aufgewertet: so wird er nun mit 2 Differentialsperren, Drehzahlmesser, zweiteiliger Heckstossstange und Zugmaul in der vorderen Stossstange ausgeliefert. Alle geschlossenen Modelle erhalten des weiteren eine serienmässige Zentralverriegelung.

1986

im Frühjahr des Jahres 1986 debütiert die G-Version mit Fahrgestell und Fahrerhaus, die mit 2850mm den selben Radstand hat wie der lange, geschlossene G. Von dieser Karosserieversion ist der 280 GE ausgenommen. Der 230 GE kann ab jetzt auch mit Katalysator geordert werden, in Italien kann ein 200 GE mit 5-Gang-Getriebe und Servolenkung bestellt werden.

300 GD Fahrgestell

1987

Die wichtigste Neuerung im Jahre 1987 ist wohl die Einführung des 250 GD mit einem 5-Zylinder Dieselmotor und 84 PS. Er wird serienmässig mit einem 5-Gang-Getriebe ausgeliefert und ersetzt den 240 GD. Die Sonderausstattungslisten werden durch elektrische Fensterheber, elektrisch ausfahrbare Antenne und Doppelrollo für das Gepäckabteil erweitert.
In diesem Jahr wird auch der Radstand des G-Fahrgestell mit Fahrerhaus von 2850mm auf 3120mm verlängert.

1988

1988 werden die Kraftstofftanks der beiden Dieselmodelle durch Kunststofftanks ersetzt.

1989

Zum 10-jährigen Jubiläum des G mit bis dato ca. 75.000 hergestellten Fahrzeugen, gibt es exklusiv für Deutschland ein auf 300 Exemplare limitiertes Sondermodell des kurzen 230 GE mit dem Namen 'Classic'. Dieses Sondermodell hat neben einer besonders umfangreichen Ausstattung auch eine mit Chrom abgesetzte Zierleiste und eine blauschwarze Metallic-Lackierung.
Im September 1989 wird auf der IAA in Frankfurt die W463-Baureihe zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

von 1990 bis 1999

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Letzte Aktualisierung: 16.01.2001